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Ablauf einer Hypnosetherapie in Köln

Wie beginnt eine Hypnosetherapie?


Zu Beginn frage ich meine Klienten, wie sie sich denn eine Hypnosesitzung vorstellen.
Dann fallen Worte wie Trance.
Sie reden und ich muss danach keine Schokolade mehr essen.
Sie sagen mir, dass ich nur noch Gesundes essen darf…

So ist es nicht!
Ich kann Ihnen doch nicht sagen, dass Sie z. B. keine Schokolade mögen, wenn das nicht stimmt.

Das Einführungsgespräch in die Hypnosetherapie:

Ich führe also ein Gespräch mit Ihnen und versuche möglichst viel über Sie zu erfahren.
Was macht Ihnen Spaß, wo meinen Sie, sitzt die Ursache Ihres Problems? Und noch jede Menge mehr. Dabei stelle ich manchmal Fragen, die Sie vielleicht verwirren, von denen Sie sich nicht vorstellen können, dass Sie zur Lösung Ihres Problems beitragen können. Das weiß ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht, ich taste mich heran, vorsichtig, in dem für Sie richtigen Tempo.
Zu einer erfolgreichen Hypnotherapie gehört Vertrauen. Vertrauen, mit genau diesem Therapeuten zusammenarbeiten zu können. Eine gemeinsame Linie zu finden.
Gemeinsam das Ziel erreichen zu wollen.
Dazu brauche ich Ihre Hilfe. Um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen oder Dinge erreichen zu wollen, die gar nicht Ihr Ziel sind. Dazu ist es wichtig, eine ruhige, entspannte Wohlfühlatmosphäre aufzubauen, sowie Freude und Spaß daran es gemeinsam zu versuchen.

Wie sieht nun eine Hypnotherapiesitzung aus?

Sie kennen vielleicht die Situation, dass Sie in einem Raum, z. B. einem Besprechungsraum oder einem Klassenzimmer sitzen und während ein Vortrag gehalten wird, schweifen Ihre Gedanken ab. Sie haben einen Tagtraum. So etwas haben Sie doch sicher schon einmal erlebt?
Als Hypnotherapeut nutze ich eine ähnliche Situation, ich schicke Ihren bewussten Verstand auf die Reise, z. B. an einen Ort, an den Sie schöne Erinnerungen haben, dort wo Sie sich wohl gefühlt haben. Ich lasse Sie möglichst viel von diesem Ort erzählen und bitte Sie, mir diesen Ort, wo auch immer er sein mag, möglichst genau zu beschreiben.
In dieser Situation fokussiert sich Ihr Bewusstsein ganz auf die gestellte Aufgabe.
Die Gedanken schweifen ab, Träumen wird erlaubt, bzw. ist sogar erwünscht.
Da der bewusste Teil Ihres Verstandes sich nun wohl fühlt, traut er sich eher dort hin zu sehen, wo das Problem liegt.
Das spannende ist, dass ich als Hypnotherapeut noch nicht einmal wissen muss, worin Ihr Problem besteht.
Ihr Unterbewusstsein bekommt die Möglichkeit zu entscheiden, welches Problem in dieser Sitzung wirklich gelöst werden darf. Und dabei kann es durchaus sein, dass es das nicht das Gleiche ist, wie das Problem, dass Ihr bewusster Verstand als Grund für diese Hypnosesitzung ausgewählt hat.

Die Hypnosetherapie für Sie erklärt:

Wie Sie sicher bemerken, ist es doch eigentlich ganz einfach.
Das Bewusstsein darf Träumen während das Unterbewusstsein nach Lösungen für das „Problem“ sucht.
Damit darf derjenige Ihnen bei der Lösung Ihres Problems behilflich sein, der Sie am besten kennt. Ihr Unterbewusstsein! Vom ersten Tag Ihres Lebens an, hat es sie begleitet. Dort ist all das abgespeichert, mit dem Ihr bewusster Verstand sich nicht beschäftigen wollte oder konnte. Damit hat er Ihnen geholfen zu überleben.
Das hört sich nun ziemlich dramatisch an, muss es denn gleich Überleben sein?
Ja, denn wenn alle Informationen ungefiltert und unsortiert unser Bewusstsein erreichen würden, würden wir verrückt. Wir brauchen also auch hier schon die Hilfe des Unterbewussten. Da so ein Unterbewusstsein aber sehr unflexibel und faul ist, nutzt es nur die Dinge, die es für wichtig hält, versteckt Dinge, die uns vielleicht traurig oder wütend gemacht hätten. Versteckt alles das, von dem es meint, dass wir uns damit doch wohl besser nicht auseinander setzen müssten. Ist also irgendwie ähnlich wie eine Mutter – Kind Beziehung. Welches Kind kennt es nicht, das ein oder andere einmal vor der Mutter versteckt zu haben? Welche Mutter hat noch nie ihr Kind beschützen wollen?
Aber wie sie sicher aus Erfahrung wissen, sind auch Mutter-Kind-Beziehungen nicht immer nur schön, manchmal engen sie ein, manchmal ist die Anforderung zu hoch, oder was auch immer. Soweit noch alles verstanden?

Der Weg zur Lösung:

Jetzt wissen Sie so ungefähr was passiert, aber wie finden Sie bzw. wir eine Lösung?
Ganz einfach, wir lassen das Bewusstsein und das Unterbewusstsein miteinander „reden“
Vielleicht haben auch Sie schon einmal erfahren, dass miteinander sprechen die Situation wieder klärt? Genau das Gleiche passiert während einer Hypnosesitzung.
Allerdings vielleicht nicht gerade so, wie es Ihnen gerade vor Augen kommt, da sitzen 2 bzw. 3 (wenn Sie den Therapeuten mitzählen) und führen ein Gespräch – nein, so schwierig ist es eigentlich gar nicht. Sie wissen doch, wie schnell Worte missverstanden werden, oder wie schnell das Gegenüber etwas hineininterpretiert, was Sie so gar nicht gemeint haben. Und das sich genau deshalb manchmal, trotz des Versuchs eine Lösung zu finden, keine findet.
An dieser Stelle nutzen wir Ihre Kreativität, davon haben Sie reichlich, auch wenn Sie das gerade gar nicht glauben, weil Sie vielleicht sehr rational sich, ein Zahlenmensch, ein Analytiker…
Auch Sie waren mal klein und haben geträumt, vielleicht davon mal groß und stark zu werden, Flugzeugkapitän, Mutter, oder, oder, oder….
Diese Fähigkeit dürfen Sie nun wieder entdecken.

Das IUnterbewusstsein kommt Ihnen zur Hilfe:

Ich erlaube nun Ihrem Unterbewusstsein auf die Suche nach ihrer Lösung zu gehen, dazu dürfen Bilder, Gedanken, Farben, Gerüche oder was auch immer gerade richtig ist, vor Ihrem inneren Auge auftauchen. All diese Dinge helfen ihnen und mir den Weg durch die vielen alten Gänge zu gehen, alte Schubladen zu öffnen und dort einmal nach dem Problem zu suchen, es zu verstehen und sich davon zu verabschieden. Da Sie dies ja nicht alleine
können, vielleicht noch nicht, begleitet meine Stimme sie auf Ihrem Weg.
Das kann lustig sein, kann auch mal traurig sein, auf jeden Fall aber ist es spannend.
Und Sie können sicher sein, dass das Unterbewusstsein den richtigen Weg und die richtige Schublade kennt. Die Bilder kennt, die Ihnen helfen.
Nicht, dass Sie jetzt denken, dass sie reale Situationen genau so noch einmal erleben.
Das will Ihr Unterbewusstsein nicht, es schickt eine Form von Hilfe, die andere, für Sie einfachere Bilder nutzt und auch die Lösung findet.

Wenn Sie dann so vor sich hin träumend erlebt haben welche Dinge Sie in Ihrem Leben beeinflussen, sind meine Klienten oft etwas verwirrt und möchten wissen „Ob das jetzt alles war??“
Damit lässt sich doch kein Essproblem beheben?
Das hilft mir doch nicht den Heißhunger auf Süßigkeiten abzustellen?
So soll ich aufhören zu rauchen?
So soll ich selbstbewusster werden?

Gleichzeitig bemerken viele dann eine Veränderung im Körper, die Wirbelsäule ist aufgerichteter, die Nase wieder frei, sie bekommen besser Luft, oder, oder, oder…

Wie geht es nach der Hypnosetherapie weiter?

Nun bekommen Sie von mir die schwierige Aufgabe das Erlebte einfach nur wirken zu lassen. Den bewussten Verstand einfach mal für einen oder zwei Tage von diesem Thema „fernzuhalten“, denn Veränderung braucht Zeit und Gelegenheit.
Wenn es Ihnen nun wichtig ist, sofort alles Erlebte zu analysieren, vermeiden Sie, dass Ihr Unterbewusstsein sich ganz in Ruhe mit der Veränderung vertraut machen kann. Also vielleicht warten Sie noch einen oder zwei Tage damit Erklärungen zu suchen, einfallen wird Ihnen bestimmt das ein oder andere. Das ist dann auch gut so, denn all das spielt sich ja in Ihrem Leben ab.

Sie gehen also nicht aus der Praxis und wissen „Nun ist alles gut“ Sie bemerken eine Veränderung, sind vielleicht etwas unsicher, verwirrt, vielleicht aber auch vollkommen klar und hatten eine für Sie wichtige Erkenntnis. Dann liegt es wieder an Ihnen Geduld zu haben, alles wirken zu lassen und dann wenn es für Sie gut ist, oder das Problem sich nicht mit einer Sitzung hat lösen lassen dies noch 1,2,3 oder 4 mal zu wiederholen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass meist schon nach 2 oder 3 Sitzungen eine deutliche Besserung eingetreten ist, aber wie es halt auch im „richtigen“ Leben so ist, der eine braucht mehr und der andere weniger Unterstützung. So ist es auch mit Ihrem Unterbewußtsein.

Ich hoffe, Ihnen hiermit zumindest eine kleine Vorstellung von einer Therapiesitzung gegeben zu haben, die Angst genommen zu haben, dass Sie vielleicht doch am Ende dumme Dinge tun, die ich Ihnen einsuggeriert habe … ;-))

Und trotz all dieser Worte, wird es nicht so sein, wie Sie jetzt meinen das es sein wird. So sagen zumindest meine Klienten.

Viel Spaß beim Ausprobieren, ich freue mich auf Sie und die gemeinsame Reise.





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